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Times of India, Indien

GEOMAN, REGIOMAN, COLORMAN – hier gibt es keine Grenzen.

Big Business

Höher, schneller, weiter – frei nach diesem Credo handelt die größte englischsprachige Tageszeitung Indiens und expandiert munter weiter. Der bestehende Maschinenpark wächst und wächst – und ein Ende des Ausbaus ist noch lange nicht abzusehen. Und auf seinem Erfolgskurs schwört das Unternehmen immer wieder auf den langjährigen Partner manroland.

Das Unternehmen – alt, aber niemals altmodisch. Times of India wurde bereits 1838 als Bombay Times and Journal of Commerce gegründet und war damals die Zeitung der britischen Kolonisten in Westindien. Die Inhalte betrafen vor allem Neuigkeiten aus Europa und Amerika, besonders diejenigen, die den indischen Handel berührten. Schon 1850 begann man die Zeitung täglich herauszugeben, 1861 wurde das Blatt dann in Times of India umbenannt. Bereits in ihren Anfangszeiten im 19. Jahrhundert beschäftigte die Zeitung rund 800 Mitarbeiter. Mit 3,4 Millionen Zeitungen täglich ist die Times of India heute nicht nur Indiens führende Tageszeitung, sondern auch die weltweit größte englischsprachige im Broadsheet-Format. Die Times of India verfügt heute über landesweit 15 Druckzentren, unter anderem in Delhi, Mumbai, Pune, Chennai, Kolkata, Hyderabad, und gehört zur renommierten Mediengruppe Bennett, Coleman & Co. Ltd. Die Gruppe produziert mehr als fünf Millionen Exemplare täglich.

Grenzenloser Boom-Markt

Der Markt. Indien hat das Potenzial, zur drittgrößten Wirtschaft der Welt zu wachsen. Der indische Markt für Druckerzeugnisse ist in den letzten Jahren zu einem regelrechten Boom-Markt avanciert. Seit über zehn Jahren bekämpft der Staat die Analphabetenquote, und das mit Erfolg. Rund 100 Millionen Inder haben bislang lesen und schreiben gelernt – eine Entwicklung, von der vor allem die Druckindustrie immens profitiert, und damit auch Times of India. Fast täglich werden heute in Indien neue Zeitungen aufgelegt, was eine stetig wachsende Nachfrage nach Druckprodukten und damit nach Druckmaschinen mit sich bringt. Marktfähig zu bleiben, bedeutet in Indien also: mithalten zu können.

Die indische Zeitungsindustrie blickt auf eine mehr als 200 Jahre alte Tradition zurück. Die erste Zeitung Indiens, die Bengal Gazette, erschien im Jahre 1780. Seit 1822 gibt es die Bombay Samachar, das älteste, noch heute regelmäßig erscheinende Blatt. Über ein Drittel der 44.000 Zeitungen Indiens sind Hindi-Zeitungen, etwa 28 Prozent Tageszeitungen – die meisten erscheinen in englischer Sprache. In den letzten drei Jahren ist nach Angaben des indischen Audit Bureau of Circulation die Gesamtleserschaft um 21 Millionen gestiegen und hat nun die 200-Millionen-Schwelle erreicht. Das Marktpotenzial ist allerdings noch längst nicht ausgeschöpft: Über 300 Millionen Inder, die mehrere Sprachen beherrschen, sind bisher noch keine Zeitungsleser. Um diese Leser zu gewinnen, investieren große Verlage wie Times of India in Technologie und moderne Anlagen.

Die Maschinen. Bei der Drucktechnik vertraut Times of India seit 1996 auf manroland, als erstmals in zwei neue GEOMAN-Anlagen investiert wurde. 1997 druckte Times of India das erste farbige Bild und vermehrte seither stetig die vierfarbigen Seiten, um so das Bedürfnis nach einem außerordentlichen aber dennoch seriösen Auftritt zu erfüllen.

Vertrauen in Farbe. Den größten Schritt zum Erfolg tätigte das Unternehmen allerdings 2004 mit der Entscheidung für eine Investition in drei COLORMAN und eine REGIOMAN von manroland. Die neuen Zeitungsdruckanlagen ermöglichten dem Unternehmen fortan, in voller Vierfarbigkeit zu drucken. Somit war die Delhi-Ausgabe der Times of India die erste Zeitung Indiens, die ganz in Farbe gedruckt wurde – eine Sensation. Times of India änderte auch das Design der Zeitung, um so das Lesevergnügen zu steigern. Das Leitmotiv der Zeitung: mehr und mehr Mehrwert, jeden Tag durch beharrliche Verbesserung. So sind alle Neuinvestitionen und Änderungen stets Teil eines fortwährenden Verbesserungsprozesses.

In den vergangenen Jahren expandierte das Unternehmen weiter und weiter. Beispielsweise durch die Investition in drei COLORMAN-Anlagen, zwei für den neuen Standort in Mumbai und eine Anlage für den bereits existierenden in Delhi.

Das Besondere an den neuen Anlagen in Mumbai: Es sind die ersten Zeitungsanlagen in Indien, die komplett mit AUROSYS ausgestattet sind, dem vollautomatischen Rollenhandlingsystem von manroland. Das System lässt sich optimal den spezifischen Anforderungen von Times of India anpassen. Das Leistungsspektrum erstreckt sich über Lagerung, Auspacken, Klebevorbereitung der Papierrollen bis hin zur automatischen Belieferung der Rollenwechsler sowie der Entsorgung von Restrollen, Hülsen und Makulatur. Alles in allem eine ganze Palette von Vorteilen, die die Marktführerschaft von Times of India nur noch weiter unterstreichen.

Maschinen über Maschinen über Maschinen. Doch damit noch nicht genug. 2007 investierte das Unternehmen in drei weitere REGIOMAN-Anlagen. Und die Partnerschaft ist auch in Zukunft gesichert. Times of India unterzeichnete 2006 einen Zwölfjahres-Servicevertrag für alle Maschinen.

Natürlich automatisiert! Jetzt hat sich Times of India entschieden, in eine weitere zukunftsweisende Technologie zu investieren und somit Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Druckunternehmens weiter auszubauen – APL (Automatic Plate Loading) von manroland. Das neue vollautomatische System zum Plattenwechsel reduziert die Umrüstzeiten auf ein Minimum von drei Minuten. Der robotergesteuerte Plattenwechsel mit APL wird an den beiden bestehenden COLORMAN-Anlagen in Thane installiert werden. 

Produkte für Millionen

Das Produkt. Was sich bei Times of India niemals ändert, sind das Verständnis und die Leidenschaft für guten und seriösen Journalismus.

Times of India ist die größte englischsprachige tägliche Broadsheet- Morgenzeitung weltweit, größer als so mancher amerikanische oder britische Titel. Doch wie ist das möglich?

Man könnte meinen, das ließe sich auf Indiens große und schnell anwachsende Bevölkerung zurückführen. Weit gefehlt, denn der Anteil an englischsprachigen Indern liegt mit rund 70 Millionen weit unter der Bevölkerung der USA oder Großbritanniens.

Der Unterschied ist folgender: Anders als in westlichen Märkten, wo die Leserschaft bestimmter Zeitungen stark fragmentiert ist, ist die Times of India das bevorzugte Medium für 30 Prozent aller englischsprachigen Leser in Indien. Die Auflage ist mehr als zweimal so hoch wie die des nächsten Konkurrenten und mit denen der führenden regionalen Tageszeitungen Indiens vergleichbar.

Was die Times so erfolgreich macht, ist das Streben nach echten Highlights und News, gepaart mit höchster Qualität – sowohl im redaktionellen Bereich als auch beim Druck. Und eben das macht die Zeitung zur Nummer eins!

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Weitere Information

Adresse

Mohit Jain
Bennett, Coleman & Co. Ltd.
Times Annexe,1st Floor
9 –10, Bahadur Shah Zafar Marg
New Delhi – 110 002
India

Immer die Nase vorn

1997 erste GEOMAN in Indien
2000 erste printnetwork-Installation in Indien
2001 Delhi B – erste Maschine mit wellenlosem Antrieb in Indien
2002 Bahnbreitenreduktion in einer Nacht ohne Produktionsunterbrechung
2004 erste REGIOMAN in Indien
2005 erste COLORMAN in Indien
2006 Lifetime-Servicevertrag
2008 erstes AUROSYS-System in Indien